| Freunde: Salzbergen und Krzanowice |
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Fünf Jahre gelebte Partnerschaft jenseits aller Grenzen – Offene Herzen und gute Freunde Salzbergen. „Wir haben in Salzbergen offene Herzen und viele gute Freunde gefunden. Das ist das Wichtigste, was man überhaupt erreichen kann.“ Das stellte Manfred Abrahamczyk, Bürgermeister der polnischen Gemeinde Krzanowice, anlässlich des fünfjährigen Bestehens einer lebendigen Partnerschaft fest.
Die konnte 2006 äußerst fruchtbar dank der Kolpingfamilie Salzbergen und der schnellen Entschlusskraft beider Gemeinden besiegelt werden. Zur Jubiläumsfeier im Gemeindezentrum Salzbergen konnte Bürgermeister Andreas Kaiser neben vielen lokalen Gästen ein internationales Publikum begrüßen. Manfred Abrahamczyk hatte Bürgermeisterkollegen und Delegationen nicht nur aus Polen, sondern auch aus der Slowakei, aus Tschechien und der Ukraine mit ins südliche Emsland gebracht. Nach einer gemeinsamen Emspartie am Vortag und einem Dankgottesdienst in der St.-Cyriakus-Pfarrkirche war die Stimmung geprägt von einem geselligen und zwanglosen Miteinander über alle Ländergrenzen hinweg. Melodische Akzente und einen gelungenen Beweis der polnisch-deutschen kulturellen Verbindung setzte Vollblutmusiker Stanislaw Nakielski. „Es gilt, damals wie heute, diese Partnerschaft nicht nur auf dem Papier zu führen, sondern sie mit Leben und gegenseitigem Vertrauen zu füllen. Seit Beginn der Partnerschaft erfüllen Bürger sowie Vereine und Verbände beider Landesseiten diese Aufgabe mit Bravour“, verwies der Salzbergener Verwaltungschef auf eine Vielzahl verschiedenster Kontakte. Zu nennen waren unter anderem die Begegnungen der Gemeinderäte, die Bürgerreisen, der Schüleraustausch, die Treffen der Feuerwehren oder die Hilfe anlässlich der im letzten Jahr von einem zerstörerischen Hochwasser heimgesuchten polnischen Gemeinde nahe der tschechischen Grenze. „Ich danke allen, die viel Arbeit damit haben, dass unsere Treffen immer hervorragend verlaufen, sei es in der Vorbereitung oder in der Übersetzung“, betonte der Bürgermeister und verwies auf die schon bald anstehenden Gegenbesuche. So wird im Sommer eine Salzbergener Gemeindedelegation nach Krzanowice aufbrechen, im September erfolgt eine erneute Auflage der Bürgerreise. Organisiert werden die auf große Resonanz stoßenden Reisen vom eigens gegründeten Komitee „Gepa“ (Gemeindepatenschaft), das es sich erfolgreich zum Ziel gesetzt hat, Begegnungen auf allen Ebenen der Gemeinden zu schaffen. Bewegt nahm Manfred Abrahamczyk – nach der nochmals schriftlich besiegelten Fixierung einer gelebten Partnerschaft – ein Schild für seinen Heimatort entgegen, das am Salzbergener Rathaus bereits belegt: „Salzbergen und Krzanowice, zwei Nationalitäten, eine Einheit.“ Quelle: http://www.noz.de/ |





