| Salzbergen ist eine Gemeinde mit Zukunft |
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Quelle: Salzbergener Bote 02/2009 Neujahrsempfang im GemeindezentrumWir sind eine dynamische Gemeinde, wir sind eine moderne Gemeinde, wir sind eine Gemeinde mit Zukunft, in der man arbeiten, wohnen und leben kann. – Auch wenn Bürgermeister Andreas Kaiser diese Feststellung erst zum Schluss des Neujahrsempfangs vor rund 230 Gästen traf, so war doch nicht zu überhören, dass sich diese Einschätzung wie ein roter Faden durch die Ansprache zog. Zu Beginn der Veranstaltung konnte er eine Abordnung der Sternsinger (Foto) unter der Leitung von Pastoralreferentin Hildegard Worpen bergbegrüßen. Insgesamt 150 Kinder (41 Grup pen) waren in der Gemeinde für die Unter stützung des Kindermissionswerkes unterwegs. Die Spendensumme beläuft sich in Salzbergen auf 10.354,25 Euro und in Holsten-Bexten auf 1.923,20 Euro. Als Überraschungsgast stellte der Berliner Künstler Benno Zöllner sein Können als Schnellzeichner unter Beweis, der viele Gäste des Neujahrsempfanges auf Papier verewigte (diese werden derzeit im Rathaus ausgestellt). Aufgelockert wurde der kurzweilige Empfang u. a. mit einer Diashow mit anspruchsvollen Luftnahmen von Ballonfahrer Werner Czychi sowie dem Jahresrückblick der Fotogruppe des Heimatvereins „Scharfe Linse“. Als „Ideengeber für das Gemeinwesen“ lobte Kaiser insbesondere die Kolpingsfamilie Salzbergen, die auch in 2008 mit der Diözesanversammlung für das gesellschaftliche Glanzlicht in der Gemeinde gesorgt habe. Neben den vielen weiteren Aktivitäten stellten die Jungkolpinger Thomas Kleppe, Nils Boyer und Tobias Gelker den Kolpingjugend- Schülerfonds „Auf Treu und Glauben“ vor. Vor W dem Hintergrund steigender Kinderarmut hätten es sich die Jungkolpinger zum Ziel gesetzt, das „Miteinander“ zu verstärken und die gesellschaftliche Ausgrenzung finanziell nicht so gut ausgestatteter Kinder zu mildern. Dabei ginge es unter anderem um die Anschaffung von Büchern oder die Teilnahme an einer Klassenfahrt, die über diesen Fonds ermöglicht werden könnte. Besonders begrüßt wurden neben den vielen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Vereinen sowie Verbänden auch eine Ab ordnung der Patenkompanie, dem Sanitätszentrum Rheine-Bentlage. Dabei vergaß der Bürgermeister auch nicht die Soldatinnen und Soldaten, die zurzeit ihren Dienst in den Krisengebieten verrichteten. „Ich habe diesen Soldaten bereits zu Weihnachten persönliche Grüße im Namen der Gemeinde übermittelt“, erklärte Kaiser. Als nur wenig erfreulich bewertete der Verwaltungschef die kürzlich eingerichtete ärztliche Notfallversorgung. Hier werde man sich seitens der Gemeinde bemühen, ob in der Sache nicht eine ortsnähere Lösung gefunden werden könne. „Da hat die Kassenärztliche Vereinigung einen Strich gezogen, und wir müssen jetzt damit leben“, kritisierte Kaiser die Regelung. In diesem Zusammenhang bedankte er sich aber ausdrücklich bei den ansässigen Ärzten für deren jahrelange gute Patientenversorgung und schloss bei seinem Dank auch die kürzlich ausgeschiedene praktische Ärztin Dr. Reimoldmit ein. Stellung nahm Bürgermeister Kaiser während seiner Ausführungen auch zur gewerblichen Entwicklung in der Gemeinde. Danach sind in den letzten drei Jahren über 300 neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze in Salzbergen entstanden. Besonderen Wert legt er neben der Ansiedlung neuer Betriebe vordringlich auf die Pflege bestehender Betriebe. Besonders erfreut zeigte er sich über die Vorreiterrolle Salzbergens bei der Einrichtung der offenen Ganztagsschule an den beiden Grundschulen im vergangenen Jahr. Zusätzlich mit den Angeboten in den Kindergärten sowie dem Familienzentrum ist dadurch ein weiteres Betreuungsangebot geschaffen worden. Der Marien-Kindergarten Holsten-Bexten soll in diesem Jahr um eine Krippengruppe und den notwendigen Gruppen- und Nebenräumen erweitert werden. In dem Zuge erfolgt auch der Bau einer Mensa für die angrenzende Grundschule. EineSanierung ist beim Kindergarten an der Steider Str. erforderlich. Ferner konnte Kaiser auf die Fertigstellung der Regenrückhalte becken verweisen. Zudem wies er auf die geplanten Maßnahmen im Bereich der Dorferneuerung Hummeldorf und Steide sowie auf die notwendige Verschönerung des Ortskernes hin. Jeweils ein Exemplar des Spieles „Emsland- Monopoly“ (Salzbergen hatte bei einem kreisweiten Wettbewerb im letzten Jahr den 3. Platz bei der Online-Leseraktion der NOZ be legt) überreichte Bürgermeister Kaiser an die Schulleiterinnen Ulla Onken (Haupt- und Real schule), Hannelore Borsch (Grundschule Salz ber gen) und Sandra Welling (Grundschule Hols ten-Bexten) sowie an die Jugendsozial arbeiterin Annika Büchter für die Jugendarbeit im Tectum. |





