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Rund zwei Millionen Euro für Straßenbau

Quelle: Salzbergener Bote 09/2009

Rund zwei Millionen Euro für Straßenbau
Oberste Priorität trotz engem Haushalt

Obwohl es auch im Haushalt unserer Gemeinde langsam eng wird, gibt es doch Projekte, die, weil sie oberste Priorität genießen, umgesetzt Owerden müssen. Dazu gehört nicht nur die Erschließung unseres südlichen Industriege - bietes, sondern auch die Sanierung der Dieselstraße in Salzbergen. Das erklärte Bürgermeister Andreas Kaiser anlässlich eines Pressetermins.

Allein für die Erschließungsstraße östlich der Raffinerie muss die Gemeinde mit finanzieller Unterstützung durch den Landkreis Emsland rund 550.000 Euro aufbringen. Vor Ort zeigte sich nicht nur der Bürgermeister froh darüber, dass die Arbeiten in vollem Gange sind, sondern auch der Geschäftsführer der I.S.P. Motorenprüfstände, Heribert Nasch (Foto, links). Der Grund: Im Spätherbst dieses Jahres soll das „I.S.P. Forschungszentrum Fahrzeugtechnik“ in Betrieb gehen, „und dafür brauchen wir eben auch eine Straße“, sagte Nasch. Nach Angaben Kaisers beinhalten die hier durchgeführten Maßnahmen unter anderem den Straßenbau (rund 300 Meter lang und ein etwa 120 Meter langer Unterhaltungsweg), die Regen und Schmutzwasserkanalisation sowie die Straßenbeleuchtung. Kaiser: „Rund 50 Prozent der Kanalbau arbeiten sind bereits erledigt. Mittelfristig ist zudem geplant, von dieser Erschließungsstraße eine Stichstraße nach Norden zu bauen, um auch die anderen Gewerbeflächen in diesem Quartier zu erschließen.“ Nicht nehmen ließ es sich Nasch, den Bürgermeister durch die schon fast fertiggestellten Hallen des neuen Forschungszentrums zu führen. Zurzeit seien rund 25 Firmen damit beschäftigt, die anstehenden Arbeiten zum anvisierten Zeitpunkt fertigzustellen. Sechs Rollenprüfstände und ein Emmissionsprüfstand sollen hier Ende Oktober in Betrieb genommen werden. Eher in einem Nebensatz berichtete der I.S.P.-Geschäftsführer, dass in den oberen Räumlichkeiten des neuen Gebäudes auch das „EU-Motorenforschungs - zentrum“ seine Räumlichkeiten haben wird. Aus aller Welt kämen dann Experten, um die durchgeführten „CEC-Teste“ zu analysieren und auszuwerten. Viel Geld in die Hand genommen wird auch für die Sanierung der Dieselstraße – summa summarum rund 1,4 Millionen Euro. Kaiser: „Die Straße hat durch den Schwerlastverkehr beim Neubau der Eisenbahnbrücke den Rest bekommen und muss jetzt schnellstens saniert werden.“ Der erste Bauabschnitt, ziehe sich von der Schrankenanlage der Bahn bis hin zur Raffinerie (550 Meter) und solle noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Der zweite Bauabschnitt, der sich östlich des beschrankten Bahnübergangs befindet und bis zur Landesstraße L 39 geht (320 Meter), soll Anfang nächsten Jahres in Angriff genommen werden. Eine finanzielle Förderung erfolge durch das Land Niedersachsen.