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Die Käthe-Kleinlich-Kolumne 06/09 Drucken E-Mail

Steigerung des Blutdruckes …

Im letzten Monat war ich ja viel mit dem Rad unterwegs in unserer schönen Gemeinde. Soll ja sehr gesund sein und gerade die Bewegung ist auch im Hinblick auf das Thema Orangenhaut bei Damen meines Alters besonders förderlich.. Aber ich sage mir immer: lieber Orangen - haut als gar kein Profil.

Aber wir wollen jetzt mal nicht abschweifen - es geht ja schließlich um das Thema Radfah - ren. Ein - nein eigentlich zweimal musste ich mich doch ein wenig ärgern bei meinen Touren. Das erste Mal war für mich der Radweg am Ahlder Damm, also am Sport - platz vorbei, Stein des Anstoßes. In Höhe des Sportplatzes ist der Radweg mit einer weißen Linie deutlich gekennzeichnet. Außerdem wird per Schild auf den Radweg hingewiesen. Und jetzt meine Frage an alle Inhaber von rechtmäßig erworbenen Führerscheinen: Darf man auf Radwegen sein Auto abstellen und dadurch den Radfahrverkehr behindern? Nein, das darf man natürlich nicht. Und dann schließt sich gleich die zweite Frage an: Und warum beachten gerade am Sportplatz immer wieder einige gedankenlose, sportbegeisterte Autofahrer diese Vorschrift nicht? Gerade auch für Kinder und ältere Menschen, die mit dem Rad unterwegs sind, können hierdurch doch gefährliche Situationen entstehen.

Ich habe mich dann mal an das Ordnungsamt der Gemeinde gewand und darauf hingewiesen, dass mir eine Knöllchenaktion gegen die Falschparker in diesem Bereich mehr als angebracht erscheint. Mir wurde dann versprochen, dass hier ab sofort auch am Wochenende stärker kontrolliert wird. Also Falschparker am Sportplatz aufgepasst! Es könnte es demnächst etwas teuer werden... Was ebenfalls noch zur Steigerung meines Blutdruckes beigetragen hat ist der Radweg an der Landesstraße 39 Richtung Rheine. Früher war das ja mal die B 65 – also eine Bundestrasse und die Radwege auf beiden Seiten waren in Ordnung. Beim Radweg südlich dieser Straße wurden vor geraumer Zeit die Schilder „Radweg“ einfach abmontiert. Der Radweg war zwar noch da, aber offiziell war das keiner mehr. Schwer zu verstehen – oder? Aber macht ja nix, habe ich mir gedacht, benutzen kann ich ihn ja trotzdem. Denkste! – damit eine Benutzung nicht mehr möglich ist, wurde dieser Radweg kürzlich vom Straßenbauamt mit Muttererde zugeschüttet – sozusagen beerdigt. Und damit niemand über den Mutterboden fährt, wurden dann Tage später, nachdem erste Radler in Unkenntnis bereits im Mutterboden versackt waren, auch noch Sperrbaken aufgestellt. Das nenn ich jetzt mal gründliches Arbeiten. Das dieser Radweg bislang auch als Schulweg diente, scheint wohl irgendwie in Vergessenheit geraten zu sein..

Aber es bleibt ja noch der Radweg auf der anderen Straßenseite. Der ist zwar schon seit längerem extrem sanierungsbedürftig, aber zumindest wurde ein Schild mit dem Hinweis „Schlechte Wegstrecke“ aufgestellt. Das ist doch schon mal was, meint bis zum nächsten Mal …

Eure Käthe

 
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