| Käthe-Kleinlich-11-2009 |
Sicherheit durch Sichtbarkeitach auch! - Ihr werdet sicher gemerkt haben, dass ich im letzten Monat sozusagen außer Haus war. Habe mir nämlich auf Norderney mal den Wind um die Nase wehen lassen. Tja, und Redaktions schluss ist Redaktionsschluss bei unserem „Boten“, da war nix mehr zu machen. Aber ich glaube, Ihr seid auch ohne mich ganz gut klargekommen. Und jetzt ist der Sommer auch schon wieder komplett vorbei. Die kalte und dunkle Jahreszeit kommt mit Riesenschritten immer näher, auch wenn viele das noch gar nicht wahrhaben möchten. Jetzt ist die Zeit gekommen, in der der Weg zur Schule oder zur Arbeitsstätte im Dunkeln, bei Regen und auch im Nebel mit dem Fahrrad zu meistern ist. Und das bedeutet, dass es sehr wichtig ist, sich vor allem während dieser Zeit „helle“ im Straßenverkehr zu bewegen. Ist doch klar – oder? Aber was muss ich z. B. morgens um 7.00 Uhr fassungslos beim Brötchen holen in der Bahnhofstraße erleben? Lauter dunkle Punkte, die sich kaum sichtbar, teils nebeneinander fahrend, in Richtung Bahnhof aufmachen. Manchmal blinkt mal vorne kurz was auf, manchmal hinten, aber oftmals ist u?berhaupt nichts zu erkennen. Die „Kleinen“ fahren sozusagen fast im Blindflug durch die Gegend. Nicht auszudenken, was da im Straßenverkehr alles passieren kann. Aber stän dige Belehrungen und Beleuchtungs kon trollen an den Schulen scheinen nicht auszureichen. Hier sind auch die Erziehungs berechtigten gefragt, regelmäßig einen pru?fenden Blick auf die Funktionstu?chtigkeit der Beleuchtung am Fahrrad der Kinder zu werfen. Aber auch abends und an den Wo chen enden konnte ich gleiches be obachten. Wer mit Licht fährt, fällt schon fast auf. Aber wer will schon auffallen …??!! Gerade am Wochenende kommen ja bei einigen Jugendlichen bekanntlichauch die sogenannten „Partyräder“ zum Einsatz – also die, wenn sie mal geklaut werden sollten, keinen besonderen Verlustschmerz hervorrufen. Entsprechend ist zum Teil auch die Ausstattung dieser Fortbewegungsmittel. Teilweise nur mit einer Pedale bestu?ckt, das Schutzblech reiner Luxus, das gerissene Kabel der Handbremse dreimal um den Lenker gewickelt, die Klingel fehlt ebenso wie die Vorderlampe, die Steckvorrichtung fu?r die Klemmleuchte ist natu?rlich nicht bestu?ckt und vom Dynamo wollen wir mal gar nicht reden. Und wenn die Polizei einschreitet und 10 Euro Verwarnungsgeld kassiert, wird das mit völligem Unverständnis gedanklich auf dem Konto „Wegelagerei“ gebucht. Und auch die Erwachsenen gehen ja auch nicht …Eure Käthe |



















