| Salzbergener Fotokünstler M. Niederberghaus stellt aus |
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Marc Niederberghaus stellt in Alter Honigfabrik in Ibbenbüren seine Fotografien aus. Er will nicht die Welt abbilden, sondern in seinen Fotos Träume und Fantasien intepretieren. Die „Bunten Inszenierungen“ von Marc Niederberghaus lockten viele Besucher zur Vernissage am Sonntagvormittag in die Räumlichkeiten der Alten Honigfabrik. Ibbenbüren (IVZ-Online) . Mit seinen Gestaltungsideen inszeniert der Fotokünstler Marc Niederberghaus aus Salzbergen ein Universum an der Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit. Sein Ziel ist es nach eigener Aussage nicht, die Welt abzubilden. Er interpretiert in seinen Fotos vielmehr Träume und Fantasien und arrangiert Menschen, Tiere oder Spielzeug in überraschender, teils verstörender Art und Weise. Die „Bunten Inszenierungen“ lockten viele Besucher zur Vernissage am Sonntagvormittag in die Räumlichkeiten der Alten Honigfabrik. Gezeigt wurden Ergebnisse von Shootings der letzten drei bis vier Jahre, die zum Teil noch nie öffentlich gezeigt wurden. Er stelle Personen in ungewöhnliche Szenarien und wolle Geschichten erzählen, erklärt der Künstler seine Absichten. Nach zehn Jahren Erfahrung habe er seinen eigenen Stil gefunden. Dabei wolle er den Betrachter nicht bevormunden, jeder dürfe sich eigene Geschichten zu den Bildern ausdenken. Das assoziative Herangehen könne zu ganz eigenen Aussagen führen. Sonja von Gostomski, die Vorsitzende des Kunstvereins Ibbenbüren, freute sich besonders, dass die erste Ausstellung des neuen Jahres einem Künstler aus der Region gewidmet ist. Fotos von Marc Niederberghaus waren unter anderem 2010 auf der Photokina, der weltweit bedeutendsten Messe für Fotografie, zu sehen. Auch Veröffentlichungen in Fachmagazinen gehören zu seinen Referenzen. Die Besucher der Ausstellung waren durchaus geteilter Meinung zu den Ausstellungsstücken. Nicht jeder konnte den Intentionen des Künstlers folgen. Einhelliger Meinung waren jedoch alle in der anerkennenden Beurteilung der technischen Umsetzung. Vor allem der gekonnte Einsatz von Licht als Teil der Gesamtinszenierung wurde bewundert. Darin sah auch Wolfgang Witte aus Salzbergen das große Plus der gelungenen Ausstellung. Mit der Umsetzung der Fantasie des Künstlers seien hier ganz besondere Kunstwerke entstanden. Der Einfall, neben den Fotos Kleider und Requisiten anzuordnen, kam bei den Besuchern besonders gut an. Marc Niederberghaus gewinnt seine kreativen Ideen oft aus ganz banalen Alltagsbegebenheiten. Mal ist es ein Spruch wie „Nimm den Mund nicht so voll“, dann wieder ein zufällig vorhandenes Accessoire, das ihn inspiriert. Die in Ibbenbüren ausgestellten Fotos wurden absichtlich aus unterschiedlichen Serien ausgewählt und im Raum verteilt. Er finde den Wechsel spannender, er wolle es dem Publikum nicht zu leicht machen. „Ich bin nicht auf einfachen Zugang aus, die Leute sollen sich mit den Kunstwerken und den zugrundeliegenden Ideen emotional auseinandersetzen“, machte Niederberghaus deutlich. |





