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Über Salzbergen |
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Geschichtliche Entwicklung
Salzbergen an der Ems, die südlichste Gemeinde im Landkreis Emsland, ist aus einer bereits in der vorchristlichen Zeit vorhandenen Siedlung entstanden. Die älteste schriftliche Aufzeichnung über Salzbergen stammt aus dem Jahr 1177. Damals bestätigte Bischof Hermann II. von Münster förmlich eine Schenkung des Edlen Sigvin und seiner Gattin Bartradis an die Domkirche zu Münster. Darin heißt es u.a.: "in Salzbergen hat Rabodo ein Erbe zu Lehen."
In den vergangenen Jahrhunderten konnte sich der Ort nicht über den Rahmen eines unbedeutenden Bauerndorfes weiterentwickeln. Erst mit dem Bau der Eisenbahnlinie Münster-Rheine-Emden (1854/56) und Hannover-Amsterdam (1865) sowie die Errichtung der Erdölraffinerie im Jahr 1860 begann der wirtschaftliche Aufschwung von einer unbedeutenden Landgemeinde zum Industrieort. Gerade die Erdölraffinerie war es, die starke Impulse auf die Industrialisierung dieses Raumes ausstrahlte. Erster Weltkrieg und Weltwirtschaftskrise brachten auch hier den wirtschaftlichen Fortschritt zum Stillstand, und am Ende des letzten Krieges lagen 70 Prozent der Wohn- und Gewerbegebäude in Trümmern. Die Erdölraffinerie war restlos zerstört. Unter großen Anstrengungen begann die Bevölkerung mit dem Wiederaufbau des Ortes und der für die Erhaltung der Arbeitsplätze so wichtigen Erdölraffinerie.
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